über Pidder Lyng....

Der Amtmann von Tondern, Henning Pogwisch,
schlägt mit der Faust auf den Eichentisch:
»Heut fahr' ich selbst hinüber nach Sylt
und hol' mir mit eigner Hand Zins und Gült.
Und kann ich die Abgaben der Fischer nicht fassen,
sollen sie Nasen und Ohren lassen,
und ich höhn' ihrem Wort:
        Lewwer duad üs Slaav.«


So beginnt das Gedicht und das Ende von Pidder Lyng. Er ist ein friesischer Fischer, der in einer kleinen Hütte in Hörnum lebte. Als er seine Freiheit verlieren und Steuern bezahlen soll, wehrt er sich lieber stolz bis zum Tode als nachzugeben. So stirb er dann auch durch die Waffen der Häscher des Amtmannes mit dem Motto der Friesen auf den Lippen:

        Lewer duad üs Slaw.«

Was auf friesisch heißt: lieber tot als Sklave!


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»Frii es de Feskfang,
frii es de Jaght,
frii es de Strönthgang,
frii es de Naght,
frii es de See, de wilde See
en de Hörnemmer Rhee.« *














* (friesischer Anfang des Gedichtes:
Frei ist der Fischfang
Frei ist die Jagd
Frei ist der Strandgang
Frei ist die Nacht
Frei ist die See, die wilde See
und die Hörnumer Reede)